HochsauerlandChallenge

Reglement 4. HochsauerlandChallenge 2017

Stand: 01.12.2016

1. Wettkampfbestimmungen

  1. Das vorliegende Reglement wird bei der 4. "HochsauerlandChallenge" 2017 angewendet. Es ist an die Wettkampfbestimmungen des Bundes Deutscher Radfahrer e.V. (BDR) angelehnt.
  2. Mit Meldung und Teilnahme an der 4. "HochsauerlandChallenge" 2017 erkennt jeder Sportler dieses Reglement an.
  3. Jeder Teilnehmer ist verpflichtet, sich mit dem Inhalt der Teilnahmebedingungen und des Reglements vertraut zu machen und dessen Inhalt zu befolgen.

2. Teilnahmevoraussetzung

  1. Die Teilnahme an der 4. "HochsauerlandChallenge" 2017 ist offen für alle Hobby- und Freizeitradsportler.
  2. Halter einer Rennlizenz 2017 der Klassen A/B oder Fahrer einer bei der UCI gemeldeten Sportgruppe sind NICHT startberechtigt. Halter einer Rennlizenz der Klasse C sind startberechtigt.
  3. Eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht erforderlich.
  4. Mit der Teilnahme verpflichtet sich jeder Fahrer, seine gesundheitlichen Voraussetzungen selbst, gegebenenfalls durch Konsultation eines Arztes zu prüfen und auf Verlangen nachweisen zu können.

3. Fahrrad und Zubehör

  1. Es gelten die Materialbestimmungen des BDR.
  2. Jeder Teilnehmer ist für die Verkehrssicherheit seines Fahrrads verantwortlich. Insbesondere ist dabei auf die Funktionstüchtigkeit der Bremsen und anderer sicherheitsrelevanter Bauteile zu achten. Beleuchtung ist nicht erforderlich. Teilnehmer, deren Fahrrad offensichtlich nicht verkehrstüchtig ist, können jederzeit aus dem Wettbewerb genommen werden.
  3. Übersetzungsbeschränkung gibt es nicht.
  4. Das nachfolgend aufgelistete Material bzw. die Fahrradtypen sind beim Jedermannrennen ausdrücklich nicht zugelassen:
    • Scheibenräder vorne und/oder hinten
    • Triathlon-, Hörner- bzw. Deltalenker
    • Lenkeraufsätze aller Art (ausgenommen MTB bar-ends)
    • Fahrradanhänger
    • Packtaschen und andere Zuladungen
    • Trinkflaschen aus Glas oder anderen zerbrechlichen Materialien
    • Einräder, Sitz- und Liegeräder, Handbikes
    • Tandems
    • E-Bikes und Pedelecs
    • MTB und Trekkingräder

4. Spezielles Reglement beim Bergzeitfahren

  1. Der Start erfolgt in Westfeld, ca. 11 km von Zentrum Winterberg entfernt.
  2. Windschattenfahren ist nicht erlaubt und wird mit Zeitstrafe oder bei Wiederholung auch mit Disqualifikation geahndet.
  3. Der Mindestabstand zum Vorausfahrenden muss nach dem Überholen mindestens 3 Meter betragen. Zeitfahrmaterial ist zulässig.
  4. Die Startreihenfolge wird ausgelost.

5. Helmpflicht, Bekleidung, Startnummer

  1. Helmpflicht besteht ausnahmslos für alle und bei allen Disziplinen. Der Helm muss das Siegel eines anerkannten Prüfinstituts tragen (z.B. DIN-Norm 33954, SNEL- und / oder ANSI-Norm, EC oder GS). Fahren ohne Helm führt zum Ausschluss.
  2. Für die Art der Bekleidung bestehen keine gesonderten Vorschriften, sie darf jedoch kein Sicherheitsrisiko darstellen. Es ist nicht gestattet, mit freiem Oberkörper zu fahren.
  3. Die Startnummern dienen der Identifikation des Teilnehmers. Sie sind gut sichtbar und in voller Größe auf dem Rücken, in Höhe der Trikottaschen bzw. der Lenden zu befestigen.

6. Altersklassen

Die Zugehörigkeit einer Altersklasse wird durch das Geschlecht und das jeweilige Geburtsjahr bestimmt. In den Altersklassen werden alle Sportler in folgenden Kategorien zusammengefasst:

Jugend m / w Jahrgänge 2001 - 2002
Junioren m / w Jahrgänge 1999 - 2000
Männer / Frauen m / w Jahrgänge 1988 - 1998
Master 1 m / w Jahrgänge 1978 - 1987
Master 2 m / w Jahrgänge 1968 - 1977
Master 3 m / w Jahrgänge 1958 - 1967
Master 4 m / w Jahrgänge 1957 und älter

7. Teams

  1. Zusätzlich zur Einzelwertung können Firmen-, Verein- oder selbsternannte Teams gemeldet werden. Ein Team setzt sich aus 4 bis 6 Fahrern zusammen, gewertet werden jeweils die drei zeitschnellsten Fahrer eines Teams.
  2. Das Verhältnis von Geschlecht und Alter der Mannschaftsmitglieder ist dabei unerheblich. Teams unterliegen keiner vorgeschriebenen Altersstruktur. Alle Teams werden zusammen gewertet.
  3. Der Teamname ist mit der Anmeldung einzureichen. Bitte auf einheitliche Schreibweise achten, da eine Zuordnung und Wertung sonst nicht möglich ist.

8. Wertungen

  1. Gesamteinzelwertung

    Bei der Gesamteinzelwertung wird zwischen männlichen und weiblichen Teilnehmern unterschieden. Jeweils getrennt für Samstag und Sonntag. Daraus ergibt  sich die

    • Gesamteinzelwertung männlich
    • Gesamteinzelwertung weiblich
    • Teamwertung (nur Sonntag)
  2. Altersklassenwertungen

Es wird zwischen männlichen und weiblichen Teilnehmern in folgenden Altersklassen
unterschieden:

Jugend m / w Jahrgänge 2001 - 2002
Junioren m / w Jahrgänge 1999 - 2000
Männer / Frauen m / w Jahrgänge 1988 - 1998
Master 1 m / w Jahrgänge 1978 - 1987
Master 2 m / w Jahrgänge 1968 - 1977
Master 3 m / w Jahrgänge 1958 - 1967
Master 4 m / w Jahrgänge 1957 und älter

9. Siegerehrung

  1. Bei der 4. "HochsauerlandChallenge" 2017 werden die drei schnellsten Teilnehmer/Teilnehmerinnen sowie die drei  schnellsten Teams pro Streckendistanz auf der Siegerehrungsbühne am Samstag und Sonntag im Zielbereich ausgezeichnet.
  2. Jeder Teilnehmer ist selbst dafür verantwortlich sich über seine Rennergebnisse zu informieren und bei entsprechender Platzierung unaufgefordert und pünktlich zur Siegerehrung zu erscheinen.
  3. Der Ort und der Zeitpunkt der Siegerehrungen ist den Startunterlagen zu entnehmen. Erscheint ein zu ehrender Teilnehmer nicht oder verspätet zur Siegerehrung, so hat er keinen Anspruch auf die Ehrenpreise.

10. Zeitmessung

Die Zeitmessung erfolgt ausschließlich durch Zeitmesstransponder der Firma Mikro Timing. Die Nutzung eines Transponders ist dazu notwendig. Die Leihgebühr ist im Startgeld schon enthalten.

11. Startaufstellung

Die Startaufstellung beim Jedermannrennen ist "Am Waltenberg" jeweils in einem Block.
Die Teilnehmer über 45 km und 90 km starten getrennt.
Die Startnummern werden nach Meldeeingang vergeben.

12. Allgemeine Fahrordnung

  1. Grundsätzlich ist bei der gesamten Veranstaltung die rechte Fahrbahnhälfte zu benutzen.
  2. Jeder Teilnehmer hat sich so zu verhalten, dass er keinen anderen Verkehrsteilnehmer oder Teilnehmer der Veranstaltung gefährdet oder schädigt. Kein Teilnehmer darf einen anderen Teilnehmer am Vorbeifahren oder an der Entfaltung der vollen Geschwindigkeit hindern. Abdrängen, Auflegen, Abschieben oder Abziehen zum Zwecke des persönlichen oder gegenseitigen Vorteils sowie sonstige Behinderungen, wie plötzliches Verlassen der Fahrlinie oder Abstoppen während oder im Auslauf des Rennens ohne zwingende Notwendigkeit, sind verboten und werden gemäß Strafenkatalog geahndet.
  3. Den Teilnehmern ist es verboten, sich der Führungsdienste von motorisierten Fahrzeugen zu bedienen, sich an diesen festzuhalten oder von ihnen abzuziehen. Dies gilt auch nach Stürzen oder Defekten.
  4. Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht von der Polizei, Feuerwehr oder andere Sanitätsdienste haben stets Vorrang und sind von allen Teilnehmern der Veranstaltung durch Befahren der rechten Fahrbahnhälfte unverzüglich passieren zu lassen.
    ACHTUNG: Fahrzeuge im Sondereinsatz (z. B. Rettungsdienste) können jederzeit die Rennstrecke befahren und können entgegen der Fahrtrichtung fahren.
    Es gilt das RECHTSFAHRGEBOT!
  5. Das Wegwerfen von Abfällen und leeren Trinkflaschen ist verboten.

13. Spezielle Besonderheiten

  1. Den Anweisungen des Personals vom Führungsfahrzeug, des Motorrads sowie des Besenwagen ist unbedingt Folge zu leisten.
  2. Neben dem gekennzeichneten Schlussfahrzeug wird es ein weiteres Fahrzeug der Organisation, das LimitCar30, geben. Nach dem Passieren dieses LimitCar30 wird die Vollsperrung aufgehoben und der Fahrzeugverkehr wieder normal zugelassen. Der Abstand zur Spitze beträgt dann mehr als 30 min.
    Wenn man hinter dem Schlusswagen (fährt 1h hinter der Spitze) fährt, hat man sich ausschließlich nach den Regeln des Straßenverkehrs (Radwegenutzung Pflicht!) zu richten.

14. Verpflegung

Im Start-/Zielbereich gibt es die Möglichkeit Verpflegung aufzunehmen. Auf der Strecke gibt es keine Verpflegungszone.

15. Fremde Begleitfahrzeuge / Hilfe

Es ist grundsätzlich und ausnahmslos untersagt, dass persönliche oder jedwede andere Begleitfahrzeuge innerhalb der Streckensperrung fahren.

16. Materialwechsel / Defektbehebung

  1. Der Austausch von Werkzeugen und Ersatzteilen zwischen den Teilnehmern ist gestattet.
  2. Jegliche Defektbehebung hat nur im Stand auf der rechten Straßenseite zu erfolgen. Andere Fahrer dürfen dabei nicht beeinträchtigt werden.

17. Aufgabe oder Unterbrechung des Rennens

  1. Ist ein Teilnehmer gezwungen, durch Defekt, körperliche Beschwerden etc. das Rennen zu unterbrechen oder zu beenden, so hat er dies sofort durch Heben des rechten Arms anderen Teilnehmern anzuzeigen und ausnahmslos am rechten Straßenrand anzuhalten. Dort muss er auf ein Begleitfahrzeug bzw. den Schlusswagen warten und durch neuerliches Heben des rechten Arms anzeigen, dass er Hilfe braucht.
  2. Die ärztliche Notversorgung auf der Strecke ist für Teilnehmer gewährleistet. Weitere Informationen werden mit den Startunterlagen veröffentlicht.
  3. Das Verlassen der Rennstrecke, auch kurzfristig, führt unwiderruflich zur Disqualifikation.

18. Zieldurchfahrt

  1. Nach Zieldurchfahrt ist der unmittelbare Zielbereich zügig zu verlassen.
  2. Die Rückgabestellen für die Transponder befinden sich im Zielbereich. Bei der Rückgabe wird vom Veranstalter eine entsprechende Quittung ausgehändigt.

 

Kontakt

Agentur Contruct
Tour d' Allée Rügen
mit Olaf Ludwig.

  • Agentur Contruct Jörg Strenger
  • Forstweg 29c, 04821 Brandis
  • Telefon: 034297 / 64 90